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FAQ – DMSO bei Histaminintoleranz?

Eine Histaminintoleranz ist eine Unverträglichkeitsreaktion des Körpers auf Histamin. Die Histaminintoleranz entsteht durch ein Ungleichgewicht zwischen anfallendem Histamin und Histaminabbau. Meistens entstehen die Symptome durch Nahrungsmittel wie z.B. Hartkäse, Tomaten, Spinat etc.

Dimethylsulfoxid selbst besitzt kein Histamin da es sich hierbei um eine natürliche Reinsubstanz handelt. DMSO wird dagegen von Menschen mit Histaminintoleranz möglicherweise gut vertragen.[1]https://medizinzumselbermachen.de/rundbrief-mai-2020/faq-dmso-histaminintoleranz/

Studien zeigten auf das Dimethylsulfoxid die durch verschiedene Chemikalien induzierte Histaminfreisetzung hemmt. Bei einer Studie in den Frauen mit interstitieller Blasenentzündung untersucht wurden, stellt man fest, dass bei mehreren Behandlungen mit DMSO der Histaminspiegel nicht angestiegen war. Hierbei spielte vermutlich der Verdünnungseffekte von DMSO eine Rolle, der durch Umrechnung der Histaminkonzentration im Urin in das Histamin Kreatinin-Verhältnis im Urin korrigiert wurde.

Es wurde in einer anderen Studie herausgefunden, dass die Histaminfreisetzung bei Konzentrationen im Bereich von

  • 0,6 bis 10%

gehemmt werden könnten. Bei höheren DMSO Konzentrationen

  • 20 und 40%

verursachte die Substanz selbst eine Histaminfreisetzung. Dimethylsulfoxid war auch aktiv bei der Hemmung der Histaminfreisetzung, die durch andere Polyamine (insbesondere Histamin) induziert wurden.[2]https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2437774/[3]###https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0090429599802957

Anscheinend könnte Dimethylsulfoxid die Freisetzung von Histamin je nach Konzentration und eigener Verträglichkeit erhöhen. Dies wurde mit einem DMSO-Gel getestet, indem es in die Haut eingerieben wurde. Es entstanden unter anderem Rötung und Bläschenbildung. Bei einigen Probanden war eine allergische Erkrankungen, Hauterkrankungen nachweisbar, die auf die Freisetzung von Histamin in der Haut zurückgeführt wurde. [4]ARBETE OCH HÄLSA. VETENSKAPLING SRKIFTSERIE 1991:50 Brita Beije, Per Lundberg (Hrsg.): Criteria Documents from the Nordic Expert Group 1991[5]DFG: Toxikologisch-arbeitsmedizinische Begründungen von MAK-Werten; Verlag Chemie

Auch auf der Seite von Heilpraktiker Dr. Hartmut Fischer , fanden wir einen interessanten Rundbrief( Mai 2020) auch über das Thema DMSO und Histaminunverträglichkeit. Dort wurde geschrieben:

„Wichtige akute Zellantworten im Sinne von notwendigen Entzündungskaskaden werden jedoch durch DMSO gefördert, da Abwehrzellen stabilisiert und in ihrer Funktion optimiert werden. Zu diesen Funktionen kann auch die lokale Ausschüttung von gespeichertem Histamin direkt lokal im Gewebe gehören, wenn es der natürlichen Abwehrreaktion dient.“

[6]https://medizinzumselbermachen.de/rundbrief-mai-2020/faq-dmso-histaminintoleranz/

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Quellen[+]

Kategorie: FAQ
Ernährungsberatung & Fitness-Instruktorin. Arbeitet heute erfolgreich als freie Autorin und Medizinredakteurin.
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